der Achssprünge Kritiker*innenspiegel zur Berlinale 2026

Dieses Jahr haben wir uns etwas ausgedacht: den Achssprünge Kritiker*innenspiegel. Wir haben Filmkritiker*innen gebeten mit uns zusammen den Berlinale Wettbewerb zu bewerten und zum Glück haben alle zugesagt! Die Wertungen werden während dem Festival laufend ergänzt und am Ende wissen wir, wer den Goldenen Bären bekommt, beziehungsweise wer ihn bekommen sollte! Alle Teilnehmenden können die Filme mit 1-5 Sternen bewerten. Für besonders schlechte Wettbewerbsbeiträge kann außerdem der Kotzbär vergeben werden. Hoffen wir für unser aller Seelenheil, dass davon nicht allzu viele vergeben werden müssen!

Der aktuelle Stand im Kritiker*innenspiegel. In Gold: die persönlichen Goldenen Bären (Stand: 20.02.2026)

Wer macht mit?

Yannick Motschke:

Kommt aus Berlin, studiert seit 2017 Filmwissenschaft an der Freien Universität Berlin und ist damit nun endlich bald fertig. Besucht seit bald 10 Jahren jährlich die Berlinale. Zusammen mit Marc Bogoslaw Gründer von Achssprünge. Schreibt hier regelmäßig über das Kino und berichtet von verschiedenen Festivals.

Marc Bogoslaw:

Deutsch-libanesischer Filmwissenschaftler und Kinoliebhaber, hat in mehreren Kinos vom Service und Projektion bis Leitung und auch einige Jahre bei der Berlinale gearbeitet. Mitbegründer von Achssprünge, Mitglied im Filmrausch Moabit e.V. und Teil des Programmteams von ALFILM – arabisches Filmfestival Berlin.

Patrick Wellinski:

Filmkritiker und Radiomoderator für die Programme des Deutschlandradios. Er moderiert die wöchentliche Filmsendung „Vollbild“ im Deutschlandfunk Kultur und prägt dort seit Jahren den filmjournalistischen Diskurs. Seit über fünfzehn Jahren berichtet er von den wichtigsten internationalen Filmfestivals.

Julia Baschiera:

1994 in Wien geboren, studierte Romanistik und Filmwissenschaften in Venedig. Als Regisseurin realisiert sie Kurzfilme und Dokumentationen; für den Österreichischen Rundfunk (Ö1) arbeitet sie als Kulturjournalistin, Kritikerin und Moderatorin – berichtet regelmäßig von internationalen Filmfestivals wie Cannes, Locarno oder der Berlinale.

Hendrik Warnke:

Ist Journalist und Filmkritiker und lebt derzeit in Saarbrücken. Er arbeitet hauptsächlich für den Saarländischen Rundfunk, wo er für das wöchentliche Radiokolumne Crashkurs Weltkino verantwortlich ist. Hendrik studierte Journalistik und Germanistik in Dortmund und arbeitete parallel als Journalist und Filmkritiker im Ruhrgebiet sowie als Autor für verschiedene Websites.

Janick Nolting:

Arbeitet als freier Redakteur und Kritiker für verschiedene Online-Portale und Zeitungen. Daneben spricht er auf seinem YouTube-Kanal @NoltingHill über aktuelle Filme und Literatur. Über die Berlinale berichtet er bei Digital Fernsehen, Filmstarts und CUTS – Der kritische Filmpodcast.

Nele S. Kaiser:

Redakteurin und Autorin bei „Nowhen – Texte zum Film“, Kuratorin für die dazugehörige Streaming Sektion „Nirgendwo“, Fotokünstlerin und schreibt für „Jugend ohne Film“. Sie studiert Kunst-und Bildgeschichte und Deutsche Literatur in Berlin. Als Filmkritikerin berichtet sie für „Nowhen“ und „Jugend ohne Film“ über Filme der diesjährigen Berlinale.

Jenny Jecke:

Arbeitet seit 2011 bei Moviepilot, wo sie mittlerweile als Chefredakteurin tätig ist. Wenn sie nicht gerade aus Cannes, Venedig oder von der Berlinale berichtet, ist sie im Moviepilot-Podcast Streamgestöber zu hören oder im Wollmilchcast, den sie seit 2013 mit Matthias Hopf betreibt.

Clara von Taysen:

Seit etwa einem Jahr für die studentische Filmzeitschrift CINEMATE tätig. Nach dem Studium der Filmwissenschaft findet sie es spannend, auch weiterhin analytisch-kritisch, aber auch frei und kreativ über das Medium des Filmes zu schreiben. Besonders interessiert sie sich dabei für ökologische, posthumanistische oder auch feministische Themen.

Alina Reiter:

Studiert Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft mit Filmwissenschaft an der FU Berlin. Kommt neben dem Organisieren auch mal zum Mitschreiben bei der studentischen Cinemate-Filmzeitschrift. Erhofft sich von der Berlinale jedes Jahr Filme, die einen noch tagelang beschäftigen.